Obwohl ihre Urväter behaupten, sie nicht mehr wiederzuerkennen, hat sich die Nachfolgepartei jener Gruppierung, die sich vor drei Jahren um den Professor Lucke geschart hatte, um die D-Mark wieder einzuführen, noch immer nicht zu einer Namensänderung durchgerungen. So einig sich Beobachter darüber sind, dass es sich bei dieser Zusammenrottung keinesfalls um eine Alternative für Deutschland handeln kann, so groß bleibt das Rätselraten darüber, wofür die drei Lettern AfD denn dann stehen mögen. Während die einen der Überzeugung sind, dass die Abkürzung nichts anderes bedeuten kann als »Auffanglager für Dumme«, warnen andere davor, dass sich eine »Anlaufstelle für Demagogen« dahinter verbergen könnte. Eine dritte Fraktion schließlich, die sich auf die Tradition des dialektischen Denkens beruft, glaubt, die Chiffre als »Allahs fanatische Durchgreiftruppe« entschlüsselt zu haben. Die einzige Lösung aber, auf die man sich einigen kann, heißt »Anlass für Dissens«. mha
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