Die orthodoxe Kirche in Griechenland wehrt sich immer noch gegen ein zehn Jahre altes Gesetz, das die Einäscherung von Toten erlaubt. Dies sei eines Verstorbenen unwürdig, erklärte die Bischofssynode. Und: Es gebe »keinen nennenswerten Unterschied zwischen der Einäscherung eines Leichnams und dem Recyceling von Müll«. Mit dieser Begründung versucht die Kirche auch, den Bau von Krematorien zu verhindern. Einäscherungen müssen deshalb häufig im benachbarten Bulgarien stattfinden. Das Gesetz war 2006 beschlossen worden, weil auf den Friedhöfen der Hauptstadt Athen die Grabstätten knapp geworden waren. nd
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1037053.ohne-feuer.html