Japan hat für ein eigenes hochpräzises Ortungssystem einen weiteren Satelliten ins All geschickt. Er ist der letzte von vier Satelliten zum Aufbau einer verfeinerten Form des satellitengestützten GPS-Standards japanischer Bauart. Bislang hing die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt vom US-amerikanischen GPS-Netzwerk ab. Mit seinem selbstentwickelten System will Japan die Fehlerspanne bei der Ortung im eigenen Land auf wenige Zentimeter reduzieren. Die Daten können Smartphone-Nutzern bei der besseren Ortung ebenso helfen wie Navigationsgeräten in Autos, Drohnen und unbemannten Traktoren. dpa/nd
Die Erwärmung der Weltmeere macht auch Clownfischen zu schaffen. Nach einer neuen Studie geraten die Fische - bekannt aus dem Film »Findet Nemo« - in Stress und pflanzen sich weniger fort, wenn die See-Anemonen ausbleichen, mit denen sie in enger Gemeinschaft zusammenleben. Als wichtigste Ursache für das Ausbleichen der Anemonen gelten steigende Wassertemperaturen. Clownfische leben in enger Symbiose mit Anemonen, die ihnen mit ihren giftigen Tentakeln Schutz vor anderen Fischen bieten. Als Gegenleistung säubern die Clownfische die Tentakeln und wedeln auch Sauerstoff heran, wenn der im Wasser knapp wird. dpa/nd Foto: S. C. Mills
Schmuddel-Vögel in Museen belegen Luftverschmutzung
Aus dem verrußten Gefieder von Vogel-Exponaten in Museen haben Forscher das Ausmaß der Luftverschmutzung in US-Städten im vergangenen Jahrhundert rekonstruiert. Sie konnten nachvollziehen, wie mit steigender Kohlenutzung die Luft zunächst immer rußiger wurde und wie sich später Umweltschutzmaßnahmen positiv auf die Luftreinheit auswirkten. Das berichten Shane DuBay und Carl Fuldner von der University of Chicago in den »Proceedings« der US-Akademie der Wissenschaften (DOI: 10.1073/ pnas.1710239114). In Städten wie Detroit und Pittsburgh war die Luft vor 100 Jahren so verschmutzt wie heute in Peking. dpa/nd Foto: dpa/Fuldner, DuBay
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1066788.nachrichten.html