Wesel. Die bis 2025 geplante Stromautobahn von der Nordsee ins Rheinland soll das dicht besiedelte Ruhrgebiet umgehen. Der bevorzugte Korridor verlaufe weitgehend entlang der deutsch-niederländischen Grenze und solle den Rhein bei Rees unterqueren, sagte Projektleiter Klaus Wewering des Übertragungsnetzbetreibers Amprion am Donnerstag. Die zwei Milliarden Euro teure Leitung ist nötig, um den Strom aus den großen Windparks in und an der Nordsee nach West- und Süddeutschland zu transportieren. Sie soll rund 300 Kilometer lang als Erdkabel von Emden nach Osterath nahe Düsseldorf führen und eine Übertragungsleistung von zwei Gigawatt besitzen. Ob das Kabel genau in dem jetzt vorgeschlagenen Korridor verlegt wird, ist aber noch offen. dpa/nd
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