Wremen. Erst suchte man in dem kleinen Nordsee-Dorf Wremen (Niedersachsen) händeringend einen Leuchtturmwärter - dann kamen 120 Bewerbungen. 15 Bewerber wurden ausgewählt und eingeladen, zehn blieben schließlich übrig und teilen sich nun stundenweise den Dienst. Darunter sind sieben Rentner und drei Berufstätige. Der Leuchtturm »Kleiner Preuße« am Eingang des Kutterhafens ist heute kein offizielles Seezeichen mehr - er ist ein Nachbau des im Jahre 1930 außer Dienst gestellten Originals. Die Leuchtturmwärter haben heutzutage jedoch die Aufgabe, sich um die Besucher zu kümmern und deren Fragen zu beantworten. Dafür müssen sie sich mit dem Wattenmeer oder den Seezeichen gut auskennen und auch über die Arbeit der Krabbenfischer an der Nordseeküste Bescheid wissen. dpa/nd Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1079001.wie-wremen-zehn-leuchtturmwaerter-bekam.html