Schwerin. Die Stadt Rostock will neben der Hanse Sail ein weiteres maritimes Großereignis an der Warnow-Mündung etablieren. Vom 14. bis 16. September feiert das Rostock Cruise Festival seine Premiere. Dabei solle die boomende Kreuzfahrtbranche in den Mittelpunkt gerückt und auch die Leistungsfähigkeit des Schiffbaus in Mecklenburg-Vorpommern verdeutlicht werden, sagte Landeswirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) bei der Vorstellung des Projekts. Warnemünde sei mit inzwischen mehr als 200 Schiffsanläufen im Jahr längst zu einem der größten Kreuzfahrthäfen Deutschlands avanciert und damit ein guter Platz für ein solches Fest. Das Cruise Festival soll künftig im jährlichen Wechsel in Rostock und Hamburg stattfinden. In der Elb-Metropole hätten sich die Cruise Days bereits zu einem überaus publikumsträchtigen Ereignis entwickelt.
»Die Veranstaltung hat das Potenzial, sich zukünftig als Plattform für die gesamte maritime Wirtschaft zu profilieren«, so der Minister. Neben dem bunten Unterhaltungsprogramm und Informationen zur Kreuzfahrt werde zu den Cruise Tagen auch ein Umweltsymposium gehören, wo Wege zur Schadstoffreduzierung in der Schifffahrt thematisiert würden. Auch in Warnemünde gebe es Klagen von Anwohnern über Lärm- und Schadstoffemissionen. Dem stellten sich Reederei, Stadt und Land, sagte Glawe. Er verwies auf den geplanten Bau einer leistungsfähigen Anbindung des Kreuzfahrtterminals ans Stromnetz. Dann könnten die Schiffsgeneratoren während der Hafenzeiten ausgeschaltet bleiben. dpa/nd
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