Genf. Die anhaltende Gewalt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo behindert laut Weltgesundheitsorganisation die Bekämpfung des tödlichen Ebola-Virus. Das Risiko einer weiteren Ausbreitung des hochansteckenden Fiebers steige somit an, warnte die UN-Organisation am Freitag in Genf. Für Fachkräfte sei es aufgrund der Gefechte oft unmöglich, Ebola-Patienten oder mutmaßliche Neu-Infizierte zu besuchen und zu behandeln. Das kongolesische Gesundheitsministeriums berichtete von 200 Ebola-Verdachtsfällen bis zum 10. Oktober. Die WHO gab an, dass bis zum 9. Oktober 122 Menschen an der Krankheit gestorben seien. epd/nd
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1103282.schon-ebola-faelle-in-kongo.html