Berlin. Das Luftfahrtbundesamt setzt nach einem Bericht noch in dieser Woche die Betriebserlaubnis für die iranische Luftfahrtgesellschaft Mahan Air aus. Dies berichten »Süddeutsche Zeitung«, NDR und WDR. Die Airline fliegt demnach pro Woche aus Teheran dreimal Düsseldorf und einmal München an. Dahinter stehe der Verdacht, dass der Geheimdienst der Islamischen Republik Mordanschläge in Europa verübt und weitere geplant hat. Mahan steht dem Bericht zufolge seit 2011 auf einer Sanktionsliste der USA. Seit Jahren drängt die Regierung in Washington Verbündete dazu, Mahan den Flugbetrieb zu untersagen. Mit den Maschinen der Airline werden nach US-Angaben Kämpfer, Waffen und Munition nach Syrien geflogen. dpa/nd