Die Tötung Stefan Unterwegers, der im Mai 2017 im Volkspark Friedrichshain mit mehreren Stichverletzungen aufgefunden wurde, ist aufgeklärt: DNA-Spuren eines 34-Jährigen aus Cloppenburg konnten am Opfer gefunden werden und der Verdächtige gestand bei seiner Vernehmung die Tat. Die Ermittler konnten das Tatmotiv nicht herausfinden und gehen davon aus, dass Täter und Opfer sich am Tatort zufällig begegnet sind. Da Stefan Unterweger homosexuell war, hatte das »nd« zunächst Homophobie als Tatmotiv vermutet. Die Vorgeschichte des Täters weist nun darauf hin, dass seine psychische Krankheit eine Rolle gespielt haben könnte: Im April 2018 tötete er auch seine Mutter. Da er unter massiven Wahnvorstellungen litt, wurde er vom Landgericht Oldenburg für schuldunfähig erklärt. Zum Zeitpunkt der Ermittlungen befand er sich in einer psychiatrischen Klinik in Cloppenburg. joa
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1111100.mann-gesteht-toetung-im-volkspark-friedrichshain.html