Berlin. Der Deutsche Mieterbund hat sich angesichts steigender Mieten für ein Grundrecht auf bezahlbares Wohnen im Grundgesetz ausgesprochen. Zugleich fordert er die Bundesregierung dazu auf, »endlich zu handeln« und gegen Wohnungsnot und steigende Mieten[1] vorzugehen. Am Mittwoch will der Mieterbund in Berlin seine Forderungen zu einer Mietrechtsreform konkretisieren.
Zuletzt hatte es vielerorts in Deutschland große Demonstrationen gegen hohe Mieten sowie Wohnungsnot gegeben. Daneben stieß in Berlin eine Bürger-Initiative[2] eine Unterschriftensammlung für ein bislang bundesweit einmaliges Volksbegehren[3] an mit dem Ziel, große Wohnungskonzerne in der Hauptstadt zu enteignen. Die Kampagne zielt auf eine Vergesellschaftung des Eigentums ab, um langfristig bezahlbare Mieten zu sichern.
Der Deutsche Mieterbund ist die Dachorganisation für 320 Mietervereine in Deutschland. dpa/nd