Großer Bahnhof bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg. Gestern begann und heute noch findet statt ihr 13. Potsdamer Kolloquium zur Außen- und Deutschlandpolitik mit hochkarätiger Besetzung statt. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Titel: »Von der ›doppelten Staatsgründung‹ zur ›europäischen Zentralmacht‹ – Deutsch-deutsche Außenpolitik von 1949 bis heute«.
Am Donnerstagabend diskutierte eine prominent zusammengesetzte Runde das Thema »Deutsche Außenpolitik zwischen NATO-Konsens im Kosovo und Kriegsverweigerung im Irak«. Daran nahmen teil: Egon Bahr, André Brie, der ehemalige Staatssekretär und UNO-Botschafter Gunter Pleuger sowie der Botschafter a.D. Hans Voß. Heute wird die Tagung fortgesetzt mit Diskussionsrunden zur Geschichte der Außen- und Deutschlandpolitik der BRD und der DDR. Zwischen 10 und 16 Uhr nehmen dazu Stellung: die Professoren Claus Montag, Wilhelm Ersil und Siegfried Prokop, die einstigen Botschafter Hermann Freiherr von Richthofen und Werner Kilian, weiterhin Hans Schindler, Detlef Nakath und Ex-Staatssekretär Klaus Blech sowie der frühere sowjetische Botschafter in Bonn und Leiter der Abteilung internationale Verbindung des ZK der KPdSU, Valentin Falin aus Moskau.
Das Potsdamer Kolloquium wird in Kooperation mit dem Verband für internationale Politik und Völkerrecht durchgeführt. Die Veranstaltung heute findet im Alten Rathaus am Alten Markt in Potsdam statt.
Vorbereitet hat die schwergewichtige Veranstaltung der Geschäftsführer der brandenburgischen Rosa-Luxemburg-Stiftung, Detlef Nakath, der dieser Tage seinen 60. Geburtstag beging.
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/159131.von-der-doppelten-staatsgruendung.html