Wegen anhaltenden Besucherinteresses wird die Ausstellung japanischer Kunst der Gegenwart auf Papier im Dresdner Kupferstich-Kabinett um zwei Wochen verlängert. »Kami.Silence – Action« präsentiert noch bis zum 18. Januar Grafiken von 13 japanischen Künstlern, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen am Montag mit. Seit der Eröffnung im Oktober sahen mehr als 10 000 Menschen die 24 Einzelwerke und Serien, darunter 15 Leihgaben aus japanischen Museen, von Künstlern und Galeristen. Highlights sind eine über sechs Meter breite Zeichnung oder die zwei Meter hohe Radierung »Sound-28«, die Shiraki Yuri mit verbundenen Augen zu Jazzmusik schuf.
Die Beschäftigung mit japanischer Kunst hat in Dresden eine lange Tradition. Bereits unter Barockfürst August der Starke (1670-1733) war japanische Grafik nach Sachsen gelangt. Im Zuge des Japonismus um 1900 wurde eine der bedeutendsten Ukiyo-e-Sammlungen von Farbholzschnitten in Deutschland begründet. dpa
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