Berlin (dpa/ND). Die Vermarktung ehemals volkseigener Agrarflächen und Wälder in Ostdeutschland hat dem Bundeshaushalt im vergangenen Jahr eine Rekordsumme eingebracht. Aus Verkauf und Verpachtung wurde ein Überschuss von 494 Millionen Euro erzielt, wie die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) am Freitag mitteilte. Im Jahr zuvor waren 366 Millionen Euro in die Staatskasse geflossen. Zum aktuellen »Ausnahmeergebnis« hätten unter anderem gestiegene Marktpreise beigetragen. Für 2010 wird ein Überschuss von 415 Millionen Euro geplant. Zwischen Bund und Ländern werden aber noch die künftigen Privatisierungsgrundsätze abgestimmt.
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