Wagen wir, die Dingen zu sehen, wie sie sind.
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Der ärmste Mensch ist der, der keine Beschäftigung hat.
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Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
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Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.
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Wer glaubt ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
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Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind.
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Was uns eigentlich zu Bewusstsein kommen sollte, ist dies: dass wir als Übermenschen zu Unmenschen geworden sind.
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Die Kriegsgräberstätten sind die großen Prediger des Friedens, und ihre Bedeutung als solche wird immer mehr zunehmen.
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Auf die Füße kommt unsere Welt erst wieder, wenn sie sich beibringen lässt, dass ihr Heil nicht in Maßnahmen, sondern in neuen Gesinnungen besteht.
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Das Wenige, das du tun kannst, ist viel.
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/162937.ehrfurcht-vor-dem-leben.html