Rom (epd/ND). Papst Johannes Paul II. (1920-2005) wird am 1. Mai seliggesprochen. Vatikanangaben vom Freitag zufolge erkannte Papst Benedikt XVI. die Heilung einer französischen Ordensfrau von der Parkinsonschen Krankheit als medizinisch nicht erklärbar und damit als Wunder des verstorbenen Kirchenoberhaupts an. Benedikt will die Seligsprechung seines Vorgängers demnach persönlich im Rahmen einer Messe auf dem Petersplatz vornehmen. Der im April 2005 verstorbene Karol Wojtyla wird damit in Rekordzeit zu den »Ehren der Altäre« erhoben. Gläubige aus aller Welt hatten bei den Trauerfeiern in Rom seine sofortige Heiligsprechung gefordert. Benedikt kam ihren Wünschen entgegen, indem er wie bereits sein Vorgänger im Fall von Mutter Teresa die Frist von fünf Jahren außer Kraft setzte, die laut Kirchenrecht nach dem Tod eines Kandidaten für die Eröffnung von Seligsprechungsverfahren vergehen muss.
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