Der Marlene-Dietrich-Platz wird vor dem Berlinale Palast ein letztes Mal vor der Premiere gefegt, der Rote Teppich am Eingang des Palasts festgeklebt und die Blumen rechts und links davon gerade gestochen. Im Hyatt Hotel antworten die Coen Brüder auf die Fragen der Pressevertreter zu ihrem neuen Indianer-Marshal-Western with little girl, True Grit[1], der heute Abend internationale Premiere hat und die 61. Internationale Berlinale eröffnet.
Nicht weit davon werden noch Sperrzäune verteilt und der „Boulevard der Stars“ auf der Potsdamer Straße noch weiter improvisiert: Lauter Sterne aus polierter Bronze ehren Prominente auf rot gefärbtem Asphalt und Pepper’s Ghost Cameras ermöglichen es den Besuchern per interaktivem Spiegeltrick, sich mit einem Star fotografieren lassen zu können. Vom „Walk of Fame“ in Los Angeles sind wir aber noch ein Stück entfernt…
Hier und da wird das Berlinale-Programm gelesen und die Leute stehen nach Tickets an. Jack Howard, der frisch London für die Berliner Universität verlassen hat, ist mit seiner Kamera unterwegs. Der hat nämlich „a project“: Jack gehört zu den 18 jungen Fotografen, die sich während der Berlinale im Rahmen des Projektes "Close Up!" als Fotografen ausprobieren dürfen und am 20. Februar, am Ende der Berlinale, ihre Motive in der Galerie C/O Berlin[2] präsentieren. Über sein Vorhaben sagt uns Jack „a few words in English“ (sein Deutsch verbessert er gerade in einer Volkshochschule). Was daraus wird, das erfahren wir beim nächsten Treff: Rendez-vous est pris!
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Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/190697.letzte-vorbereitungen.html