»Dafür bin ich zu lange im Geschäft«, haben Jupp Heynckes die persönlichen Anfeindungen der Fans nicht geärgert. Er vermisste die Unterstützung beim Leverkusener 1:1 gegen den HSV. »Wir waren nach dem Rückstand verunsichert, die Pfiffe haben nicht geholfen«, so der 66-Jährige und meinte, dass es sowas in Dortmund nicht geben würde. Vielleicht waren die Fans von der Angst getrieben, den klubeigenen Titel zu verpassen: »Vizekusen« braucht immer noch einen Punkt für Platz zwei.
Das Bier floss nicht nur bei Marcel Ndjeng (r.) und Lukas Sinkiewicz in Strömen. In ganz Augsburg herschte nach dem 2:1 gegen den FSV Frankfurt und dem ersten Bundesligaaufstieg der 104-jährigen Vereinsgeschichte Ausnahmezustand. Aber Halt! Ein wenig Geistesgegenwart sollten sich die Spieler noch bewahren. Sonst verspielen sie kommenden Sonntag beim Zweitligameister Hertha BSC vielleicht doch noch ihren 3-Punkte- und 20-Torevorsprung gegenüber Bochum.
Der 1. FC Union Berlin hat im sechsten Zweitligaduell mit einem 4:2 den ersten Sieg gegen Energie Cottbus eingefahren. Für Karim Benyamina war das Ostderby besonders emotional. Weil Unions Rekordtorschütze nach sechs Jahren den Verein verlässt, trugen alle Berliner Spieler zum Aufwärmen ein Benyamina-Shirt mit dessen Nummer 22. Er selbst verabschiedete sich so, wie er es eben am besten kann: »Dass ich das letzte Tor der Saison in unserem Stadion mache, ist wunderschön.« ND
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