Nach Soldaten und Offizieren der NVA und der Grenztruppen stehen sie ab kommenden Montag vor Gericht: Krenz u.a. Wie wir zu ihnen im einzelnen auch stehen, es steht ihren Richtern nicht zu, über sie und mit ihnen über die DDR zu richten. Den Angeklagten beizustehen, steht uns aber zu. Wir fordern: Schluß mit der Strafverfolgung politischen Handelns in der DDR! Deshalb stehen wir am 13. November früh zu Prozeßbeginn vor dem Berliner Landgericht in der Turmstraße.
Manchmal ist ein Standpunkt doch ein Stehpunkt.
Eberhard Aurich, Michael Benjamin, Frank Bochow, Günter Böhme, Hans-Jürgen Böttger, Fritz Brock, Ellen Brombacher, Pedro Brombacher, Manfred Brosche, Lothar Buttler, Siegfried Diener, Harald Dietze, Wolfgang Dockhorn, Anni Dörmer, Sepp Drost, Klaus Eichler, Günter Erbach, Martin Fischer, Oskar Fischer, Günther Frenzel, Hans Gohritz, Alfred Groß, Heinzjürgen Hagenmüller, Eberhard Hammer, Werner Hannig, Ernst Heinz, Jürgen Heinrich, Rudi Hellmann, Wolfgang Herger, Matthias Hübner, Werner Hübner, Dieter Itzerott, Günther Jahn, Annelies Kimmel, Heinz Kimmel, Hans-Joachim Lüdeke, Peter Miethe, Helmut Müller, Inge Pardon, Bernd Penske, Rolf Pitschel, Wilfried Pofäner, Erich Postler, Gunter Rettner, Achim Röhl, Gerd Rudolph, Burkhard Sattler, Hans Sattler, Rita Sattler, Peter Schaarschmidt, Albrecht Schauerhammer, Raimund Schulz, Günter Sieber, Anne Steinel, Heino Westphal, Lothar Witt, Heinz Wittek, Kurt Zahn, Christel Zillmann
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/579063.wir-stehen-zu-dieser-unserer-geschichte.html