nd-aktuell.de / 26.10.2012 / Politik / Seite 5

Herdprämie strittig

Bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag ließ Patrick Meinhardt (FDP) keinen Zweifel am Betreuungsgeld. Auf den Streit in der FDP ging er aber nicht ein. Parteichef Philipp Rösler meint, das Betreuungsgeld sei nicht gegenfinanziert und habe keine Bildungskomponente. Fraktionschef Rainer Brüderle hatte betont, die FDP werde die Leistung mittragen. Die Union will Eltern, die ihre ein- und zweijährigen Kinder zu Hause betreuen, langfristig 150 Euro pro Monat zahlen. Die Entscheidung soll der Koalitionsausschuss fällen. dpa/nd