Musikvideos sind albern. Frauen räkeln sich in den immergleichen Posen. Ihre Kostümbildner üben sich in immer denselben Varianten, möglichst wenig möglichst effektvoll zu bedecken. Männer präsentieren ihre Männlichkeit, Nachwuchsbands in Grautönen ihren Weltschmerz. Im besten Fall erzählen die Clips eine Geschichte mit Dramaturgie und Spannungsbogen - was leider nicht oft vorkommt. Musiker sind selten gute Schauspieler, und vielleicht sollten sie es einfach lassen. Genau das haben sich anscheinend viele Musiker der Berlin Music Week gedacht. Und haben in ihren Videos alles weggelassen, was entfernt an Inhalt erinnert.
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/944594.you-wonat-believe-what-happens-next.html