Die Deutsche Akademie für Fernsehen hat zum dritten Mal Fernsehmacher aus Deutschland geehrt. Die NDR Koproduktion »Jagd auf Snowden - Wie der Staatsfeind die USA blamierte« von John Goetz und Poul-Erik Heilbuth hat dabei den Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie »Dokumentarfilm« erhalten. Die Dokumentation über den NSA-Whistleblower erzählt die Geschichte der Flucht Edward Snowdens ins Moskauer Exil. Die Doku rekonstruiert die Flucht des Whistleblowers mit Hilfe von Interviews u.a. mit Snowden selbst sowie dessen Helfern Julian Assange und Sarah Harrison von Wikileaks. »Jagd auf Snowden« ist eine internationale Koproduktion von NDR, WDR und Danmarks Radio.
Als beste Schauspielerin wurde von der Deutschen Akademie für Fernsehen Ina Weisse ausgezeichnet. Als bester männlicher Kollege ging Hans-Michael Rehberg aus dem Rennen. Weisse setzte sich bei den Frauen gegen Martina Gedeck und Christina Große durch, Hans-Michael Rehberg bei den Männern gegen Bernhard Schütz und Yasin el Harrouk.
Rund 700 Akademiemitglieder wählten die Sieger für die 21 nicht dotierten Auszeichnungen. Die Verleihung fand am Samstag im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln statt und wurde nicht im Fernsehen übertragen. Die Deutsche Akademie für Fernsehen versteht sich als Gegenentwurf zum Deutschen Fernsehpreis, der zuletzt vor allem Schauspieler und Formate ehrte, 2015 pausierte und am 13. Januar generalüberholt zurückkehrt. dpa/nd
Quelle: https://www.nd-aktuell.de/artikel/993009.auszeichnung-fuer-doku-ueber-snowden.html