GEW ruft zu Warnstreiks in Sachsen auf
Dresden. Angesichts des Lehrermangels in Sachsen hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für Donnerstag zu Warnstreiks aufgerufen. Betroffen sind Schulen in Dresden, Chemnitz, Görlitz, Freiberg, Plauen, Freital und Brand-Erbisdorf, wie die GEW-Landesvorsitzende Uschi Kruse am Montag in Dresden sagte. Die Lehrer sollen ab 10.30 Uhr beziehungsweise ab der vierten Unterrichtsstunde die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft will die Staatsregierung zu Tarifverhandlungen über die Eingruppierung der Lehrkräfte und zu einer Verbesserung der Attraktivität des Lehrerberufs bewegen. Ein Appell für ein Sofortprogramm zur Lehrkräftegewinnung und zur Qualitätssicherung an den Schulen unter dem Motto »Schulen in Not« wurde von knapp 5000 Unterstützern unterzeichnet. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.