Angeklagte schweigen zu Misshandlungsvorwürfen
Zwei Männer, die vier Mitpatienten im Krankenhaus des Maßregelvollzugs in Reinickendorf misshandelt haben sollen, schweigen vor dem Landgericht. Den Angeklagten werden 57 Übergriffe über mehrere Wochen hinweg zur Last gelegt. Sie sollen Mitinsassen unter anderem geschlagen, gebissen und sexuell genötigt haben. Ein mutmaßlicher Geschädigter sagte als erster Zeuge, die beiden Angeklagten seien jeden Abend zu ihm ins Krankenhauszimmer gekommen. Er sei unter anderem mit Schuhen geschlagen worden. Aus Angst habe er die Pfleger nicht informiert, erklärte der 21-Jährige. Die vorbestraften Angeklagten befanden sich wegen Suchtproblemen in der Gerichtspsychiatrie. dpa/nd
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