Schweigemarsch für Opfer der Militärdiktatur

  • Lesedauer: 1 Min.

Montevideo. Tausende haben am Samstag in Uruguay mit einem Schweigemarsch an die Opfer der Militärdiktatur erinnert. Die Teilnehmer, die durch die Hauptstadt Montevideo zogen, trugen Plakate mit den Fotos vieler »Verschwundener« und deren Namen. Auf anderen Schildern wurde »Wahrheit und Gerechtigkeit« eingefordert. Zudem verlangten die Demonstranten bei ihrem 22. Schweigemarsch eine Öffnung der Militärarchive. Während der Militärdiktatur von 1973 bis 1985 verschwanden etwa 200 Regimegegner. Ihre Spur verliert sich meist im Nachbarland Argentinien, wo das Militär von 1976 bis 1983 herrschte. AFP/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.