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Untreueverdacht gegen früheren Flughafenchef

  • Lesedauer: 1 Min.

Schönefeld. Die Staatsanwaltschaft Cottbus durchsuchte Büros der Flughafengesellschaft in Schönefeld. Das sagte Oberstaatsanwältin Petra Hertwig am Dienstag. Ermittelt werde gegen einen ehemaligen Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) wegen des Verdachts der Untreue, teilte die Flughafengesellschaft mit. »Es handelt sich um einen Vorgang aus dem Jahr 2012.« Die FBB unterstütze die Ermittlungen »in vollem Umfang« und werde die ihr zugänglichen Unterlagen »zeitnah« an die Staatsanwaltschaft übergeben, hieß es. »Sollte der FBB ein Schaden entstanden sein, behält sich das Unternehmen rechtliche Schritte vor.« Angesichts des laufenden Ermittlungsverfahrens werde man sich nicht weiter zu dem Verdachtsfall äußern. Nach Informationen der »Berliner Morgenpost« richten sich die Ermittlungen gegen Horst Amann, der im August 2012 bei der FBB einstieg. Als Technikchef stritt er mit dem zeitweiligen Flughafenchef Hartmut Mehdorn über die Strategie, das Pannenprojekt BER an den Start zu bekommen, erinnert die »Morgenpost«. Amann gab seinen Posten auf und übernahm im November 2013 die Flughafen-Tochter Energie und Wasser GmbH, die sich um Strom, Wasser und Heizung der Airports Tegel und Schönefeld kümmert. nd

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