Mehrere Seen in der Lausitz trocknen aus
Jänschwalde. Sechs Seen in der Nähe des Braunkohletagebaus Jänschwalde (Spree-Neiße) verlieren massiv Wasser. Die Wasserspiegel sanken um bis zu 1,40 Meter, berichtete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) am Mittwochabend. Zum Teil sei der Fortbestand der Gewässer gefährdet. Wie das Umweltministerium dem Sender bestätigte, gilt der Tagebau als eine Ursache für die Wasserverluste bei mindestens vier Gewässern, unter anderem beim Pinnower See und beim Großsee. Bei zwei weiteren Seen sei der Wasserrückgang wahrscheinlich ebenfalls auf den Tagebau zurückzuführen, erklärte das Ministerium. Das Energieunternehmen Leag hat nach eigenen Angaben hingegen keinen Anhaltspunkt, dass der sinkende Wasserspiegel auf den Tagebau Jänschwalde zurückzuführen sei. AFP/nd
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