Knöllchen künftig auch mit Karte zahlbar

  • Lesedauer: 1 Min.

München. Bargeldlose Buße: Autofahrer in Bayern können ihre Knöllchen von der Verkehrspolizei ab Montag auch mit Karte bezahlen. In den Inspektionen und Stationen stünden ab sofort 140 mobile Abrechnungsgeräte zur Verfügung, berichtete das bayerische Innenministerium am Sonntag. Verwarnungen in Höhe von maximal 55 Euro und Sicherheitsleistungen können somit künftig auch ohne Bargeld direkt bei den Beamten bezahlt werden. Das spare nachträgliche Überweisungen und aufwendiges Geldwechseln bei Fremdwährungen, sagte Minister Joachim Herrmann (CSU) laut Mitteilung. Versteckte Kosten gibt es dabei für Verkehrssünder nicht - der Freistaat übernimmt alle anfallenden Gebühren für die Kartenzahlung. Langfristig will die Landesregierung auch die anderen Polizeidienststellen mit mobilen Zahlungsterminals ausstatten. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.