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Cottbuser OB warnt vor neuer Pegida-Bewegung

  • Lesedauer: 1 Min.

Cottbus. Nach den Gewaltvorfällen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen in Cottbus befürchtet Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU), dass sich in seiner Stadt eine neue Pegida-Bewegung eta᠆blieren könnte. »Wenn wir die Probleme nicht selbst offen ansprechen und Lösungen finden, dann ist das nicht auszuschließen«, sagte Kelch der »Märkischen Allgemeinen Zeitung« am Mittwoch. »Untätigkeit und das Beschönigen der Situation verstärken das Gefühl der Verunsicherung und sind der Nährboden für Extremismus und Protest.« Die Mehrheit der Cottbusser sei »schlicht verunsichert, ob und wie Integration funktionieren soll und kann, und ob der Staat und die Stadt das alles im Griff haben«, sagte Kelch. Er verteidigte zugleich seinen Hilferuf im Zusammenhang mit der Integration von Flüchtlingen und wies den Vorwurf der Übertreibung zurück. Angesichts der medialen Aufmerksamkeit in den vergangenen Wochen wünsche er sich, »dass nun Ruhe einkehrt«, so der Oberbürgermeister. Es herrsche kein Bürgerkrieg in Cottbus. epd/nd

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