Notfalldose im Kühlschrank
Beeskow. Der Seniorenbeirat im Landkreis Oder-Spree wirbt für die Anschaffung einer Notfalldose mit wichtigen Informationen über ältere Patienten. Die zehn Zentimeter hohe Dose, die Rettungssanitätern oder Notärzten die Arbeit erleichtert, enthält zum Beispiel die Angaben zum Hausarzt, die Versicherungsnummer sowie Kontaktdaten von Angehörigen. Darüber hinaus sind Hinweise auf Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen möglich. Jeder Bürger sollte diese Dose haben, sagt der Seniorenbeiratsvorsitzende Hans-Christian Karbe. Damit Helfer die Dose rasch finden, wird empfohlen, sie im Kühlschrank aufzubewahren. Die Notfalldosen gibt es seit 2014. Inzwischen sind sie in vielen Apotheken, im Sozialamt in Beeskow, Eisenhüttenstadt, Fürstenwalde und Erkner sowie in der Fahrbibliothek Oder-Spree zu bekommen. Eine Dose kostet zwischen ein und vier Euro. Einige Gemeindeverwaltungen und Seniorenbeiräte geben die grün-weiße Plastikdose auch kostenlos ab. Die beiden Aufkleber sollten innen an der Wohnungstür sowie außen an der Kühlschranktür angebracht werden, um die Retter auf die Dose aufmerksam zu machen. dpa/nd
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