Im Einklang

»Praemium Imperiale«

  • Lesedauer: 2 Min.

Der weltweit bedeutende Kulturpreis »Praemium Imperiale« geht in diesem Jahr an die Schauspielerin Catherine Deneuve, den Dirigenten Riccardo Muti und drei weitere Künstler. Die Preisträger wurden am Mittwoch in Berlin bekannt gegeben. In der Sparte Architektur wird der Franzose Christian de Portzamparc, in der Sparte Malerei der Belgier Pierre Alechinsky und in der Sparte Skulptur die Japanerin Fujiko Nakaya geehrt. Die mit umgerechnet jeweils rund 116 500 Euro dotierten Auszeichnungen sollen am 23. Oktober in Tokio verliehen werden.

Der »Praemium Imperiale« versteht sich als Nobelpreis für die Künste und zählt zu den am höchsten dotierten Preisen für Künstler weltweit. Der mit rund 39 000 Euro dotierte Nachwuchspreis für junge Künstler geht an die Shakespeare Schools Foundation aus Großbritannien. Die Stiftung betreibe das größte Jugendtheaterfestival der Welt mit jährlich rund 30 000 teilnehmenden Schülern, hieß es zur Begründung.

Die ausgewählten Künstler zeichneten sich in ihren jeweiligen Ausdrucksformen »durch große Eigenständigkeit, Klarheit und Prägnanz« aus, betonte der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, zur Bekanntgabe der Preisträger in der japanischen Botschaft in Berlin. Ihre Werke beeindruckten zugleich durch Sensibilität und expressive Kraft. Darin stünden sie im Einklang mit der Grundidee des Kulturpreises, dass Kunst und künstlerisches Schaffen den kulturellen Dialog über Grenzen und Unterschiede hinweg beleben und damit Toleranz und Frieden fördern.

Der Kulturpreis wird seit 30 Jahren von der Japan Arts Foundation verliehen. Ausgezeichnet werden Künstler, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der Kultur leisten und deren Schaffen die »Welt in besonderem Maß bereichert«. epd/nd

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