DGB fordert Erhöhung des Mindestlohns
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am Donnerstag eine schnelle Erhöhung des Landesmindestlohns in Berlin gefordert. Statt die Erhöhung an die Novellierung des Vergabegesetzes für öffentliche Aufträge zu koppeln, solle eine Anpassung bis zur Sommerpause zügig mit einer Verordnung beschlossen werden. Der Vergabemindestlohn in Berlin liege seit Anfang des Jahres unter dem bundesweit geltenden allgemeinen Mindestlohn, hieß es seitens des Gewerkschaftsdachverbandes zur Begründung. »Die Berliner Einkommen sind in der Breite zu gering, erst recht wenn man die massiv gestiegenen Mieten berücksichtigt«, erklärte der DGB-Bezirksvorsitzende Christian Hoßbach. Eine klare Politik zur Stärkung der Einkommen sei unbedingt notwendig. Das Mindeste wäre, dass altersarmutsfeste Löhne erreicht werden. mkr
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.