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Die Länderehe als Wiedergänger
SPD bei Frage nach Neuanlauf uneins / LINKE für vertiefte Zusammenarbeit
Die Idee, erneut die Fusion der Länder Berlin und Brandenburg auf die Tagesordnung zu setzten, kam in der Vergangenheit so regelmäßig auf, wie sie wieder beerdigt wurde. Nun hat der SPD-Unterbezirk Potsdam das Thema für sich entdeckt.
Der Hintergrund: Am 5. Mai 1996 haben die Brandenburger dem Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) die schwerste Schlappe seiner politischen Laufbahn bereitet. Sein größtes Projekt, die Länderehe mit Berlin, scheiterte am Nein der Brandenburger, die ihm doch sonst immer brav folgten. Wütend erklärte der damalige SPD-Landesvorsitzende Steffen Reiche wenige Stunden später, es müsse dann eben ein Neuanlauf unternommen werden.
Jetzt möchte Steffen Reiche 2013 über die Länderehe abstimmen lassen. Den Weg zur Fusion stellt er sich so vor, dass eine gemeinsame Berlin-brandenburgische Kommission eine Verfassung ausarbeitet. Bei der Annahme der Verfassung soll auch über die Vereinigung entschieden werden.
Ein Unter...
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