Mehr Lehrer im Ruhestand als Neueinstellungen

  • Lesedauer: 1 Min.

(dpa). Berlin besetzt in diesem Jahr 680 Lehrerstellen neu. Zugleich werden 778 Stellen frei, weil Lehrer in den Ruhestand gehen. Das geht aus einer Mitteilung des Bildungssenators Jürgen Zöllner (SPD) vom Freitag hervor. Trotz der Lücke verbessere sich die Ausstattung, denn die Schülerzahl sinke um 1600, hob die Verwaltung hervor. Zöllner fügte hinzu, dass knapp 400 befristet eingestellte Lehrer nun dauerhafte Verträge erhalten. Die GEW nannte das erfreulich, zweifelte aber, ob nun alle Schulen genügend Personal haben. Anders als Zöllner sieht die Gewerkschaft einen Bewerbermangel in Fächern wie Mathe und Physik.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.