Achsenrisse: Fahrgastverband will neue Wagen

  • Lesedauer: 1 Min.

(dpa). Nach Bekanntwerden weiterer technischer Probleme bei stillgelegten S-Bahn-Zügen fordert der Fahrgastverband Interessengemeinschaft Eisenbahn, Nahverkehr und Fahrgastbelange Berlin e.V. (Igeb) den Einsatz neuer Wagen. Die Probleme mit der Baureihe 485 zeigten, dass die derzeitige Wagen-Knappheit nur durch zuverlässige neue Fahrzeuge bewältigt werden könne, teilte der Verband am Sonntag in Berlin mit und forderte den Berliner Senat auf, den Druck auf die S-Bahn zu erhöhen. Bei den seit Februar aus dem Verkehr gezogenen »Coladosen« der S-Bahn war ein Riss in einer Achse entdeckt worden. Es könnten auch weitere Achsen der Baureihe 485 betroffen sein.

Die Züge, die ihren Spitznamen ihrer ehemals roten Lackierung verdanken, werden zurzeit vom Eisenbahn-Bundesamt überprüft. Sie sollten eigentlich noch in diesem Frühjahr wieder in Betrieb genommen werden. Es habe sich jedoch gezeigt, dass mehr untersucht werden müsse als ursprünglich angenommen, sagte ein S-Bahn-Sprecher auf Anfrage. Wann die Züge wieder fahren, sei unklar.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.