Besser schlafen, gesünder leben
Gestörte Nachtruhe erhöht Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen
Schlafprobleme sind ein Dauerbrenner unter den gesundheitlichen Beschwerden der Deutschen. Ein Symposium beschäftigte sich mit den Risiken der gestörten Nachtruhe.
»Schlafen kann ich, wenn ich tot bin«, sagte der Filmemacher Rainer Werner Fassbinder und lebte dementsprechend. Er starb im Alter von 37 Jahren, vergiftet durch Kokain, Schlaftabletten und Alkohol.
Spätestens seit der Beat-Generation gibt es den Versuch, den Schlaf einfach ganz abzuschaffen und das Leben um so intensiver zu genießen. Das scheint mit Koffein oder Amphetaminen zumindest zeitweise zu gelingen. Aber auch für die »Normalbürger« reduziert sich der Schlaf – so verkürzte sich diese Erholungsphase in den letzten 20 Jahren um durchschnittlich eine Stunde pro Tag. Nicht nur die Arbeit, auch das Privatleben verlangt ständige Aktivität und Effizienz. Welche Auswirkungen eine solche Lebensweise auf körperliche und seelische Gesundheit hat, untersuchte jetzt die Berufsvereinigung der Psychiater (DGPPN) auf einem Symposium in Berlin.
50 Prozent der Deutschen haben gelegentlich Schlafstörungen, bei 2...
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