S-Bahn fährt wieder häufiger

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(dpa). Fünf-Minuten-Takt auf der Ringbahn und auf allen Linien wieder mehr Wagen im Einsatz: Am Montag hat sich die Lage bei der S-Bahn wieder etwas normalisiert. 395 von geplanten 416 Viertelzügen seien einsatzfähig, sagte eine Bahnsprecherin. Vor Beginn der S-Bahn-Krise im Juni 2009 waren allerdings mehr als 500 Viertelzüge unterwegs. Das Tauwetter am Wochenende sorgte damit für Entlastung im S-Bahnverkehr. Allerdings könnte es im Laufe der Woche erneut Schnee geben.

Als Konsequenz aus dem neuerlichen Einbruch des Fahrplans habe die Bahn die Werkstattkapazitäten noch einmal ausgeweitet, sagte die Sprecherin. Außerdem seien 40 zusätzliche Service-Mitarbeiter für Bahnhöfe eingestellt worden. Winterdienste würden bereitstehen, um bei Schneefall Weichen frei zu räumen.

Die Opposition im Abgeordnetenhaus kritisierte erneut die zum 1. Januar den nächsten Jahres geplanten Fahrpreiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr. Sowohl CDU- als auch FDP-Fraktion forderten statt höheren Preisen weitere Entschädigungen für die S-Bahn- und BVG-Kunden.

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