»Geheimsache Mauer«: Doku in der ARD
(dpa/ND). Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus zeigt die ARD eine »geheime Geschichte« der deutsch-deutschen Grenze aus der Perspektive der Verantwortlichen in der DDR. Mit der Entdeckung der Aufzeichnung über Gespräche zwischen dem DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht und dem sowjetischen Parteichef Nikita Chruschtschow seien neue Einblicke in die Entstehung der Mauer am 13.8.1961 möglich, sagte Regisseur und Autor Jürgen Ast bei der Vorstellung des Films in Berlin. Die 90 Minuten lange Dokumentation läuft am 2. August (22.45 Uhr) in der ARD.
In dem Film, der unter anderem vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert worden ist, kommen ehemalige Grenzsoldaten, Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit und Politoffiziere zu Wort. Präsentiert werden auch Blaupausen für eine »Mauer 2000« und damit Vorbereitungen für eine mit viel Technik hochgerüstete Grenze für das 21. Jahrhundert. Begleitet wird das Filmprojekt von einem Internetauftritt, in dem Geschichten von beiden Seiten der Mauer erzählt werden. In mehreren Videoclips kommen Zeitzeugen zu Wort, zudem gibt es eine interaktive Karte, die die einstige Grenze darstellt.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.