LINKE kritisiert Berliner Sparkasse
(ND-Kröger). Die Berliner Linkspartei hat die geplanten Erhöhungen der Kontogebühren für Guthabenkonten bei der Berliner Sparkasse scharf kritisiert. »Die Sparkassen haben einen öffentlichen Auftrag und sind unter anderem durch höchstrichterliche Urteile dazu verpflichtet, Konten auf Guthabenbasis zu führen. Wir werden als Sparkassenaufsicht überprüfen, ob die Sparkasse ihrem Auftrag gerecht wird oder ob dieser Auftrag durch die drastische Erhöhung der Kontoführungsgebühren im aktuellen Fall konterkariert wird«, erklärte Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (LINKE) gegenüber ND. Auch der Landesvorsitzende der LINKEN, Klaus Lederer, forderte eine unverzügliche Rücknahme der drastischen Steigerung der Gebühren für Konten auf Guthabenbasis. Das öffentlich-rechtliche Institut bestätigte, dass die monatliche Gebühr für ein Guthabenkonto bei der Berliner Sparkasse auf acht Euro erhöht werden soll. Kunden müssen zum 1. Oktober damit 4,50 Euro mehr bezahlen als zuvor.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.