Chronist der Kriege
(nd). Die Ausstellung »Goya - Chronist aller Kriege: Los Desastres und die Kriegsfotografie« präsentiert das Instituto Cervantes Berlin ab dem 10. Februar, wie das Institut mitteilte. Nach Stationen in China, Japan und Indien wird die Ausstellung den Angaben zufolge erstmals in Deutschland gezeigt. Die Schau mache die Rolle des großen spanischen Malers und Grafikers Francisco de Goya (1746-1828) als Vorläufer und Inspirationsquelle der Kriegsfotografie - bis in die Gegenwart - deutlich, hieß es.
Die ausgestellte Serie »Die Schrecken des Krieges« besteht aus 82 Radierungen, in denen Goya die Grausamkeit und Verrohung in Folge der Napoleonischen Kriege auf der Iberischen Halbinsel mit bis dahin ungekannter künstlerischer Eindrücklichkeit dokumentierte.
Die Ausstellung wird durch Kriegsfotografien verschiedener Epochen ergänzt. Diese würden zeigen, dass sich bedeutende Protagonisten wie Robert Capa, David Seymour oder Hans Namuth in der Tradition Goyas und seiner Abscheu gegenüber Kriegen befinden. Sie seien dessen würdige Nachfolger, auch wenn sie sich anderer künstlerischer Mittel bedienten, erklärte das Instituto Cervantes.
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