In Bitterfeld wird es finster
Solarkonzern Q-Cells insolvent - 2200 Arbeitsplätze in Gefahr
Der ostdeutsche Solarhersteller Q-Cells musste am Dienstag Insolvenz anmelden. Wie es mit dem Pleitekonzern weitergeht, ist derzeit noch unklar.
Am Dienstag war es so weit: Das ehemalige Vorzeigeunternehmen Q-Cells aus Bitterfeld-Wolfen stellte Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Grund für diesen Schritt war die Weigerung einiger Gläubiger, das Sanierungskonzept mitzutragen. Demnach sollten die Anleihebesitzer zu den größten Eigentümern des Solarkonzerns werden. Ausgerechnet einige der kleineren Gläubiger - die zusammen auf weniger als zehn Millionen Euro kommen - sprachen sich gegen den Plan aus. Diese zehn Millionen sind »Peanuts« im Vergleich zu den 846 Millionen Euro Verlust, die der Konzern i...
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