- Sport
- Henner Misersky, ein Skilanglauftrainer im Auf und Ab, aber mit bemerkenswerten Erkenntnissen
Versorgungs-Mentalität bei den Skilangläuferinnen
Der 53jährige Henner Misersky hat Höhen und Tiefen in seiner Trainerkarriere hinter sich. Bis zu seiner Suspendierung 1985 nach Diskrepanzen mit den damaligen DTSB-Funktionären war er als Skilanglauftrainer der Frauen tätig, wechselte danach als Hochschullehrer an die TH Ilmenau, ist jetzt Sportlehrer am Gymnasium in Oberhof und war in jüngster Vergangenheit als Stützpunkttrainer des DSV für den Damen-Langlauf im Gespräch.
Seine Tochter Antje feierte letzten Winter in Albertville als Biathlon-Olympiasiegerin über 15 km sowie mit Silber über 7,5 km und mit der Staffel ihre größten Triumphe.
In einem Interview der Zeitung „Freies Wort“ äußerte sich Henner Misersky kritisch zu Praktiken des Deutschen Ski-Verbandes und zu Problemen im Skilanglauf der deutschen Frauen, die mehr denn je vom internationalen Niveau entfernt sind.
„Vom Angebot des DSV, als Stützpunkttrainer zu arbeiten, habe ich aus der Presse erfahren“,...
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