SILKE BRUCKER
Foto: Marcus Lieberenz
Niemand würde wohl auf die Idee kommen, eine junge Frau zum Psychiater zu schicken, wenn sie ihre Heterosexualität entdeckt, wenn sie jedoch ihre lesbische Liebe offen zu leben beginnt, raten sogar Koryphäen zu diesem Gang. Um nicht nur dieses Vorurteil abzubauen, arbeitet Silke Brucker für die „Lesbenberatung -Ort für Kommunikation, Kultur, Bildung und Information e.V “, Kulmer Straße 20a.
Besonders wichtig für sie ist die Fortbildung von Lehrern und Erziehern. Ist das Krankheitssymptom Lesbisch erst mal aus den Köpfen, kann eine Sensibilisierung für die lesbische Lebensform beginnen. Silke Bruckers Arbeit aktiviert soziale Lernprozesse, die nicht nur Lesben zugute kommen, sondern allen öffentlich ausgegrenzten Gruppen.
MARIO STUMPFE
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.