Die Glas-Konjunktur hat einen Sprung
Für die Schott-Gruppe in der Carl-Zeiss-Stiftung sind die besten Jahre vorerst vorbei
Von PETER LIEBERS
Glas ist bekanntermaßen eine zerbrechliche Ware, die rasch einen Sprung bekommt. Ähnliche Eigenschaften besitzt derzeit die Konjunktur in dieser Branche. Das spürt auch die zur Carl-Zeiss-Stiftung gehörende Schott-Gruppe mit ihren weltweit 37 produzierenden Betrieben und 25 Vertriebsgesellschaften.
Im zurückliegenden Geschäftsjahr erfreute sie sich noch einer Umsatzsteigerung um 5,4 Prozent auf 2,68 Milliarden Mark. In den ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres, das im Oktober 1995 begann, lagen Auftragseingänge, Umsatz und Ertrag unter den geplanten Werten und unter den Vorjahresergebnissen. Damit gehen offenbar die fetten Jahre mit Umsatzzuwächsen von bis zu sieben Prozent zu Ende.
Schott-Vorstandssprecher Helmut Fahlbusch führt das auf die Schwäche des Inlandsmarktes und die „Zurückhaltung der Verbraucher“ zurück. Immerhin erwirtschaftete die Schott-Gruppe bisher die Hälfte ihres Umsatzes in ...
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