BER-Chefs bleiben

  • Lesedauer: 1 Min.

(dpa). Die Grünen-Fraktion ist im Abgeordnetenhaus mit einem Antrag gescheitert, den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft abzuberufen und Geschäftsführer Rainer Schwarz zu entlassen. Dafür stimmten am Donnerstagabend nur die Grünen und ein Piraten-Abgeordneter. Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU votierten dagegen, die LINKE und die übrigen Piraten enthielten sich der Stimme.

Der Grünen-Abgeordnete Andreas Otto wies den Vorwurf von SPD und CDU zurück, mit der gewünschten Abberufung betreibe die Ökopartei bereits eine Vorverurteilung, bevor der Untersuchungsausschuss zum Flughafen-Debakel überhaupt seine Arbeit aufgenommen habe. Der CDU-Abgeordnete Stefan Evers und der Pirat Pavel Mayer verwiesen dagegen darauf, dass dann noch mehr Zeit verstreichen würde, bevor weitergebaut werden könne. Denn dann gebe es kaum noch Personen, die von Anfang an mit dem Projekt befasst gewesen seien.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.