Warnstreiks im Brandenburger Nahverkehr
Verdi: Keine Ausnahmen / Neue Verhandlungen am Donnerstag
Potsdam (dpa/nd). In vielen Regionen Brandenburgs fahren am Montagmorgen keine Busse oder Straßenbahnen. Anlass ist ein Warnstreik, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat. Betroffen sind bis 09.00 Uhr die Verkehrsbetriebe Brandenburg/Havel, Cottbus Verkehr GmbH, Neisseverkehr GmbH und die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mit Sitz in Schwedt. Nach Angaben von Verdi-Verhandlungsführer Jens Gröger gab es am Montagmorgen keine Ausnahmen vom Streik, es fuhren weder Straßenbahnen noch Busse. Verdi fordert deutlich mehr Geld, als die Arbeitgeber bisher angeboten haben. Neue Verhandlungen sind für Donnerstag vorgesehen.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.