- Brandenburg
- Brandenburg
Volksbegehren gegen Hochschulreform scheitert
Niederlage für Gegner der Lausitzer Fusion
Cottbus/Potsdam (dpa/nd). Das sechsmonatige Volksbegehren in Brandenburg gegen die bereits erfolgte Fusion der beiden Lausitzer Hochschulen ist nach Angaben der Organisatoren gescheitert. »Wir wissen, dass wir die erforderlichen 80 000 Unterschriften nicht erreicht haben«, sagte der Sprecher Michael Apel am Mittwoch in Cottbus. Er rechne mit etwa 20 000 Unterschriften. Die vor sechs Monaten gestartete Aktion lief am Mittwoch aus. Daran konnten sich 2,12 Millionen Brandenburger ab 16 Jahre beteiligen. Die Landeswahlleitung in Potsdam wollte das offizielle Ergebnis am Abend mitteilen.
Bereits zum 1. Juli waren die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus und die Hochschule Lausitz in Cottbus und Senftenberg aufgelöst und als BTU Cottbus-Senftenberg neu gegründet worden. Hunderte Studenten und Mitarbeiter der Cottbuser Universität hatten sich seit vergangenem Jahr mit Protestaktionen gegen eine Fusion gewehrt.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.