Von Bernhard Strasdeit, Tübingen
Muss ein Wirtschaftsbeigeordneter zurücktreten, weil er einen nicht ganz armen Investor um eine halbe Million Mark für Schulen und soziale Einrichtungen angebaggert hat? In Tübingen wird darüber seit Wochen heftig debattiert, in der örtlichen Presse, im Gemeinderat und unter den 80000 Einwohnern. Die dreiköpfige Gemeinderatsfrak tion der Tübinger Linken/PDS (TüL/PDS) erregte Aufsehen, weil sie den CDU-Mann Höschele verteidigt - gegen Rücktrittsfor derungen von SPD Unabhängigen Wählern und Grünen.
«Lieber drei Achtele (achtelLiter Wein - die Red.) als ein Höschele» - das war im Kommunalwahlkampf 1999 eine beliebte Losung der TüL/PDS gegen den konservativen Finanzfachmann aus Heilbronn. Jetzt, so betont die linke Fraktion, sei eine «Schmutzkampagne» gegen Höschele im Gange, die sie trotz aller politischer Gegensätzlichkeiten nic...
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