Freie Wähler besetzen Büros der Linksfraktion
Spitzenkandidat Christoph Schulze bekam das Zimmer des bisherigen Abgeordneten Peer Jürgens zugewiesen
Potsdam. Die FDP ist im Landtag nicht mehr vertreten, die AfD und die Freien Wähler sind hineingelangt. Die CDU verfügt über mehr Sitze, die LINKE über weniger. Diese Ergebnisse der Landtagswahl am 14. September schlagen sich in der Raumbelegung nieder. Der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Schulze, der diesmal als Spitzenkandidat der Freien Wähler ins Parlament einzog, hat jetzt das frühere Büro des ausgeschiedenen Landtagsabgeordneten Peer Jürgens (LINKE) übernommen. Auch die beiden anderen Freien Wähler sitzen künftig auf dem Flur der Linksfraktion. Da die Drei einer zu wenig sind, um eine eigene Fraktion zu bilden, gelten sie als fraktionslos. So steht es auch an ihren Bürotüren. Die drei Abgeordneten kämpfen jedoch noch um ihre Anerkennung als Gruppe. af
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.