Entwicklungsminister Müller in Kabul
Treffen mit neuem afghanischen Staatschef Ghani geplant / Deutsche Hilfe gegen »glaubwürdige Reformen«
Kabul. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist am Dienstag in Kabul eingetroffen, wo er als erstes Mitglied der Bundesregierung mit dem neuen afghanischen Staatschef Aschraf Ghani sprechen wird. Eine Sprecherin sagte, Müller werde auch den Geschäftsführer der Regierung, Abdullah Abdullah, sowie Vertreter deutscher Entwicklungshilfe-Organisationen treffen. Afghanistan ist weltweit das Land, in das am meisten deutsche Entwicklungshilfe fließt. Deutschland fördert mit jährlich 430 Millionen Euro Projekte in Afghanistan. Müller erklärte zu Beginn der Reise, Voraussetzung für eine Fortsetzung dieser Unterstützung seien »glaubwürdige Reformen«. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.