Mexiko: Opferfamilien protestieren vor deutscher Botschaft
Angehörige der ermordeten Studenten fordern Stopp der Waffenlieferungen in das lateinamerikanische Land
Mexiko-Stadt. Angehörige der vor rund drei Monaten verschleppten mexikanischen Studenten haben vor der deutschen Botschaft in Mexiko-Stadt einen Stopp der Waffenlieferungen in das lateinamerikanische Land gefordert. »Wir rufen die deutsche Regierung dazu auf, keine Waffen mehr an den mexikanischen Staat zu verkaufen«, sagte der Sprecher der Opferfamilien, Felipe de la Cruz, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Auf einem Transparent war zu lesen: »Eure Waffen haben meine Brüder getötet. Wir wollen sie lebend zurück.«
Ende September hatten Polizisten im Bundesstaat Guerrero im Südwesten von Mexiko Studenten eines linksgerichteten Lehrerseminars angegriffen und sechs Menschen getötet. Nach Angaben der Angehörigen der jungen Leute kamen dabei auch Feuerwaffen aus deuts...
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